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Sabine Aichhorn und die Downtown von Los Angeles - Wolf Guenter Thiel |
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Geschrieben von Sabine Aichhorn
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Sonntag, 7. Oktober 2007 |
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http://www.fairarts.org/thiel0803.aspx |
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 24. September 2008 )
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Geschrieben von Sabine Aichhorn
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Donnerstag, 5. Juli 2007 |
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2003 entwickelte sich die Idee des Super8 Filmteppichs. Die Arbeit zzz: hamburg spezial von Hans Scheugl war dabei prägend. Er lässt in seiner Arbeit einen Zwirnsfaden durch den Projektor laufen und projiziert die Schnur als Film. Beim Super8 Filmteppich ist es nun genau umgekehrt: hier wird Film als Schnur verwendet. Aus vorgefundenem Super8 Urlaubsfilmmaterial (Found Footage) wird kein neuer Film geklebt, sondern durch Weben in eine Struktur gebracht und somit zu einem Teppich verbunden. Bei beiden Medien spielt der Besitzgedanke keine unwesentliche Rolle. Sowohl Teppich als auch Film sind Wertanlagen, Besitzurkunden, Dokumente von Erlebtem. Der Teppich als Besitz ist einfach zu transportieren. Er wird zusammengerollt und kann auf Reisen mitgenommen werden. So machen das die Nomaden, wenn sie ihrer Viehherde nachziehen. Hier schließt sich auch der Kreis: Urlaubsfilme finden sich in der Struktur eines in Cinemascope-Format (120x300cm) angelegten Teppichs wieder. „Nach einigen Ausstellungen rollte ich also den Teppich zusammen und übersiedelte 2004 von Linz nach Wien. Natürlich hatte ich den Teppich oft in Groß- und Nahaufnahme fotografiert. Da ich in Wirklichkeit noch nie eine Skyline mit Wolkenkratzer gesehen habe, musste ich mir die Fotos schon ein paar mal ansehen, um zu erkennen, dass die einzelnen Filmkader zu Fenstern werden und diese durch die Transparenz des Filmmaterials in der Fläche wie ganze Glasfronten von Hochhäusern wirken. Plötzlich dachte ich wieder an die Nomaden, denn sie bauen aus ihren Teppichen ja ihre Behausungen und, meine Idee war geboren: ich fertige aus Filmteppichen die Hochhäuser der Skyline der Filmstadt Los Angeles an.“ (Sabine Aichhorn) 2005 entstand dann das Architekturmodell Skyline der Filmstadt Los Angeles aus Super8 Filmstreifen (200x70x70cm). Dabei handelt es sich um die Nachstellung der wichtigsten Hochhäuser in Form einer Scheinarchitektur, die die Silhouette der Skyline ausmachen. In weiterer Folge wird nun von diesem Architekturmodell ein 16mm Film gedreht. Mit diesem Film, es wird ca. eine Länge von 500 m benötigt, wird wieder das Modell gebaut, aber doppelt so groß. Es wird sozusagen der Vorgang eines Blow ups von Super8 Film auf 16mm Film im Architekturmodell dargestellt. Von diesem neuen 16mm Filmmodell, auf dessen einzelnen Kadern jeweils das Super8 Filmmodell abgebildet ist, wird wieder ein 16mm Film gedreht. Dies ist dann der Endfilm und wird gemeinsam mit dem neuen Modell präsentiert, um die Verschachtelung der verschiedenen Medien zu zeigen. Durch diesen Vorgang erfährt die künstlerische Arbeit eine wesentliche Erweiterung. Für dieses Vorhaben war auch ein Aufenthalt in L.A. Downtown notwendig, um die echte Skyline zu sehen und um etwaige Korrekturen am Modell vornehmen zu können bzw. um weitere Recherche betreiben zu können. |
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 5. Juli 2007 )
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Produktionsablauf Grafik 2007 |
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Geschrieben von Sabine Aichhorn
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Donnerstag, 5. Juli 2007 |
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Weiter …
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Geschrieben von Sabine Aichhorn
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Donnerstag, 5. Juli 2007 |
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„Film hat mich schon immer interessiert. Fand erstmals zu Hause eine Super8 Kamera, einen Projektor und Filmaufzeichnungen meiner Familie aus den 70er Jahren. Versuche, selbst zu filmen folgten. Scheiterte. Das Filmmaterial an sich ist für mich immer spannender gewesen als das Filmen selbst. Experimentelle Unterfangen. Nahm fertige Filme, bemalte sie, lochte sie, projizierte sie auf. Durch mein Studium an der Kunstuniversität Linz plötzlich Zugang zum Weben. Sah eine Garnspule und dachte an eine Filmspule. Film war für mich fortan Schnur... " |
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